Holiday Pokal im GCI - 10.08.2008
Maxi - maximal und märchenhaft
GCI holt Holiday-Pokal aus den sieben Bergen zurück
Hans-Joachim Jost
Märchenhafte Geschichten von den sieben Bergen kennen wir ja alle. Eine besondere davon ist die Freundschaft der beiden Golfclubs aus Rheden und Isernhagen, die sich auf die vor 25 Jahren begonnene Zusammenarbeit gründet, als die Isernhägener noch keinen eigenen Platz hatten und auf dem wunderschönen (um nicht schon wieder „märchenhaft“ zu verwenden) Gelände der Freunde aus dem Leinetal die Praxis des alten königlichen Spiels zu lernen und zu pflegen – damals noch auf neun Löchern, eingebettet in einen Park mit staunenswerten und artenreichen Baumbeständen. Nie ist die glückhafte Verbindung abgebrochen und auch heute – am 10.8.2008 – wurde der Geist beschworen und der Wunsch für die kommenden Jahre erneuert, das nun als eines der traditionsreichsten Freundschaftsturniere der Region geltende Ringen um den formschönen, edlen Silber-Pokal auf immer zu erhalten. Den ersten (nicht unerwarteten) Schritt dazu taten unsere Gäste denn auch, indem deren Vizepräsident Benedikt Baron und Sportwartin Heidemarie Renner beim Turnierabschluss den GCI zum 25. Jubiläum im nächsten Jahr – der jährlich wechselnde Austragungsort fügte es so - nach Rheden einluden. GCI-Präsident Peter Haverbeck und Sportwart Martin Jentsch konnten sich auch deshalb so herzlich und gelassen für die freundliche Einladung bedanken, als es dem Vorstand erst vor einigen Wochen gelungen war, den Fortbestand des Clubs und des Platzes für die nächsten 25 bis 35 Jahre durch neue Verträge mit den Grundeigentümern über die Golfanlage auf Gut Lohne zu sichern, so dass sie - die Einladung - auch tatsächlich angenommen werden konnte.
Märchenhaft – okay, es hat schon größere Teilnehmerzahlen gegeben – war auch die Beteiligung an dieser Begegnung, denn trotz Olympiade und obwohl ja die (pokal-namensgebende) Ferienzeit herrscht, lagen fast 80 Meldungen vor. Das ist, wie mir mein Freund - und Teilnehmer vieler Holidaypokaltreffen - Harvey versichert, angesichts der Entwicklung des Golfs zum Volkssport schon sehr ordentlich, zumal es ja keine „offenen“ Spiele sind, sondern nur zwei Clubs die Mannschaft stellen (er erinnert sich allerdings noch jener Zeiten, als selbst der Monatsteller Startfelder von über 100 Personen aufweisen konnte).
Märchenhaft ist die Ferienzeit zudem für die jüngeren Sportler, die endlich unbelastet vom üblichen Schulstress und Leistungsdruck auf die Runden gehen können. Die Ferienzeiten bringen deshalb die Generationen zusammen und bieten so Gelegenheiten zum Vergleich und Überblick über die Entwicklung. Tina und Thomas Oelfke – beide auf den Siegerlisten üblicherweise auf Spitzenrängen – konnten heute (immerhin: er fünftes Herrenbrutto, sie drittes Damenbrutto) sehen, dass ihre weitergegebene Golfbegeisterung reiche Früchte getragen hatte. Denn Sohn Maximilian ließ sie ein deutliches Stückchen hinter sich und setzte noch – man kann es nur sensationell oder eben märchenhaft nennen – einen Glanzpunkt mit dem neuen Platzrekord von 68 Schlägen. Die Bewunderung der anwesenden Golfer und der Stolz der Eltern waren ihm gewiss. Das war der sportlich unbestrittene und eindeutige Höhepunkt des Tages, zumal der alte Platzrekord ja schon an die zwanzig Jahre bestand.
Märchenhaft ist allerdings nicht so sehr, dass der Gesamtsieg deutlich an den GCI ging, denn der Wechsel des Pokalstandortes ist in all den Jahren immer an den Heimvorteil gebunden gewesen. Auch das ist unleugbar ein Zeichen der Verbundenheit und macht es spannend, denn die Ausnahme des Auswärtssieges wird gesucht und im Gedächtnis bleiben. Harvey meint sich erinnern zu können, dass die „Gebirgler“ über die gesamten Jahre ein ganz, ganz klein wenig besser abgeschnitten hätten, was ja logisch sei, weil die Isernhägener es schwerer hätten, sich auf Rhedener Schräglagen einzustellen, während den Sieben-Berge-Spielern umgekehrt die Umstellung auf die –sozusagen - „korrekt und flach“ liegenden Bälle in der norddeutschen Tiefebene weitaus leichter fiele. Die zwanzig punktbesten Freunde aus Rheden sammelten 589 Punkte auf ihrem Konto, mussten aber den Gastgebern, deren 690 Punkte einen erklecklichen Vorsprung verschafften, den ersten Rang überlassen. Die durchschnittliche gewertete Punktzahl war also 29,4 zu 34,5 (ohne CSA-Wertung) – man kann das als deutlich bezeichnen und in 2009 auf die Wende in der all-times-Wertung hoffen dürfen. Beim gemeinsamen Essen waren die Zahlen schon fast vergessen, wie auch das miserable Wetter, denn die Ergebnisse (CSA: plus 1) zeigten am Siegerbeispiel, was alles möglich sein kann. Man muss eben nur an Märchen glauben, sie können wahr werden.
Hier die Preisgewinner der Einzelwertung (alle erhielten eine der Platzierung angepasste Anzahl neuer Bälle aus der „Startgeld-Kiste“) - Brutto vor Netto, Nettopunkte ohne CSA:
1. Brutto Damen: Annie Wiedmann (GCI, StV. 10,5) 22 Punkte; 2. Barbara Wicker (GCI 17,0) 15 Punkte.
1. Brutto Herren: Maximilian Oelfke (GCI 3,5) 40 Punkte (Platzrekord); 2. Dr. Dirk Oppermann (GCI 9,9) 24 Punkte.
Nettoklasse A: 1. Jürgen Wendt (GCI 10,7) 34 Punkte; 2. Dietrich Mack (GCI 15,2) 32 Punkte; 3. Levin Hoffmann (7B 9,0) 31 Punkte; 4. Hans-Udo Maroske (GCI 15,7) 31 Punkte; 5. Gerd Klinowski (7B 15,1) 31 Punkte.
Nettoklasse B: 1. Jan Seitz (GCI 19,0) 38 Punkte; 2. Christa Köhne (GCI 21,8) 36 Punkte; 3. Rolf Neubarth (7B 21,4) 34 Punkte; 4. Klaus Bradenstahl (GCI 21,7) 34 Punkte; 5. Bernd Wittweg (GCI 20,9) 33 Punkte.
Nettoklasse C: 1. Wolfgang Greite jun. (GCI 22,9) 40 Punkte; 2. Ute Detto (GCI 22,0) 37 Punkte; 3. Martin Jentsch (GCI 22,5) 36 Punkte; 4. Dietmar Gebel (7B 23,2) 33 Punkte; 5. Hubert Winkler (7B 23,9) 33 Punkte.
Freundschaftsspiel Langenhagen/GCI 10. Mai 2008
Gibt es einen schöneren Start in ein strahlendes Pfingstwochenende als ein Golfturnier mit Freunden? Wohl kaum!
Am 10. Mai trafen sich die Teams aus Langenhagen und Isernhagen auf Gut Lohne, um unter blauem Himmel und bei sommerlichen Temperaturen den Wettstreit um den Freundschaftspokal der beiden Clubs auszutragen. Um 11:00 Uhr starteten die Flights auf 18 Tees. Die Rundenverpflegung und Getränke waren im Bag verstaut, die Sonnencreme war aufgetragen und es wurden sogar Sonnenschirme eingesetzt – So stand dem Kampf um Birdies und Pars nichts mehr im Wege.
Nach den langen Wochen mit Sturm und Regen hatte das Greenkeeper-Team um Herrn Lahmann es geschafft die Fairways in einen ausgezeichneten Zustand zu bringen. Zwar waren die frisch gemähten Grüns noch nicht in optimaler Verfassung aber doch überwiegend gut bespielbar. Den Ergebnissen tat dies jedoch keinen Abbruch. Entscheidender war es, den zum Teil kräftigen Ostwind richtig einzuschätzen, besonders, wenn er wie auf Bahn 12 von der Seite oder wie auf der 17 von vorne kam und so den Einsatz eines längeren Eisens als sonst erforderte. Erholsamer waren da schon die Spielbahnen 2, 4 und 6, deren Bäume nicht nur Schatten boten sondern auch den Wind abhielten.
Nach der vollen Konzentration auf das Spiel kam dann das leckere Buffet unserer Gastronomie gerade recht. Herr Gätjens und sein Team hatten sich so richtig ins Zeug gelegt und konnten sich über das Lob der Teilnehmer freuen.
Nun war es endlich soweit, Frau Carnehl hatte alle Scorekarten eingegeben – ein großes Dankeschön dafür - die Auswertung war fertig und die Sieger konnten geehrt werden und ihre wohlverdienten Preise entgegennehmen. Die Besten waren:
Rang | Name | Club | Stablefordpunkte |
1. Brutto Damen | Katrin Bertram | Langenhagen | 28 |
1. Brutto Herren | Nasser Zolfaghari | Langenhagen | 27 |
1. Netto A | Susanne Broß | Langenhagen | 40 |
2. Netto A | Annie Wiedmann | Isernhagen | 38 |
3. Netto A | Uta Rißmann | Isernhagen | 37 |
1. Netto B | Jürgen Nordhusen | Langenhagen | 40 |
2. Netto B | Dietrich Mack | Isernhagen | 38 |
3. Netto B | Monika Enders | Langenhagen | 37 |
1. Netto C | Kirsten Knöfler | Langenhagen | 46 |
2. Netto C | Dennis Wichmann | Isernhagen | 44 |
3. Netto C | Karl Brendler | Langenhagen | 39 |
Insgesamt konnten 21 Spielerinnen und Spieler ihr Handicap verbessern. Allen Siegern sei hier nochmals herzlich gratuliert.
Der Höhepunkt des Wettkampfes war dann aber die Übergabe des Freundschaftspokals. Nach Auswertung der 20 besten Ergebnisse der beiden Teams konnte der GC Langenhagen den Pokal mit wohlverdienten 724:664 Punkten erfolgreich verteidigen. Siegfried Kasten, Schatzmeister des GC Langenhagen, nahm den Preis mit strahlendem Gesicht in Empfang.
Aber auch die Spieler des GC Isernhagen mussten nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Annette Riehle hatte für alle einen schönen Kaffeebecher als Gastgeschenk mitgebracht. Herzlichen Dank dafür.
Ein weiterer Höhepunkt war schließlich die Übergabe eines Schecks über 250,- Euro für die Jugendarbeit des Siegerclubs durch Jürgen Holzapfel als Spende der Hypovereinsbank. Ein besonders herzliches Dankeschön dafür!
Nun freuen wir uns alle auf das nächste Jahr wenn wir uns zum Wettstreit mit unseren Freunden in Langenhagen wieder sehen.
Burgwedel im GCI 15.07.2007

- Die Sieger

