Rahmenausschreibung
Diese grundsätzlichen Regelungen für Wettspiele sind Bestandteil aller Einzelausschreibungen.
Spielbedingungen:
Gespielt wird nach den offiziellen Golfregeln ( einschließlich Amateurstatut) des DGV und den Platzregeln des GCI. Das Wettspiel wird nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet. Strafe für Verstoß gegen eine Platzregel: Lochspiel = Lochverlust, Zählspiel = 2 Schläge
Abschläge:
Damen: Rot, Herren: Gelb, Blau
Stechen:
Gem. DGV Vorgaben und Wettspielbedingungen Abschnitt 5.1.11 über 9 der gespielten Löcher, deren Auswahl nach dem Schwierigkeitsgrad entsprechend der Vorgabenverteilung (1, 9, 3, 8 usw.) erfolgt.
Anmeldung:
Durch Eintrag in die im Clubhaus ausliegende Meldeliste, oder im Internet unter
www.golfclub-isernhagen.de.
Nenngeld:
Das Nenngeld muss vor dem Start entrichtet werden. Spieler, die nicht zum Wettspiel antreten sind von der Zahlung des Nenngeldes nicht befreit.
Abgabe Zählkarten:
Zählkarten sind im Sekretariat im Eingangsbereich des Clubhauses abzugeben. Eine Zählkarte gilt als abgegeben, wenn der abgebende Spieler den Eingangsbereich des Clubhauses verlassen hat.
Kommunikationsmittel:
Das Mitführen von sende- und empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln oder deren Benutzung auf dem Platz wirkt störend und rücksichtslos. Stellt die Spielleitung eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder Caddie fest, so kann die Spielleitung diese Störung als schwerwiegenden Verstoß gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifikation aussprechen.
Abspielzeit:
Trifft ein Spieler spielbereit innerhalb von fünf Minuten nach seiner Abspielzeit am Ort des Starts ein, so wird er, sofern das Erlassen der Disqualifikation nach Regel 33-7 nicht gerechtfertigt ist, für das Versäumen der Abspielzeit wie folgt bestraft: Lochspiel = Lochverlust am ersten Loch, Zählspiel = 2 Schläge am ersten Loch, Strafe für Verspätung von mehr als 5 Minuten = Disqualifikation.
Verzögerung:
Hat eine Spielergruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie, falls Richtzeiten zum Spielen eines oder mehrerer Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, so wird die Spielergruppe ermahnt. Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht festgestellt, wird der Spielergruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreitet der erste Spieler die Zeit von 60 Sekunden und die folgenden Spieler die Zeit von 45 Sekunden für die Ausführung des Schlages, so wird dies als Verstoß gegen Regel 6-7 gewertet. Strafe für Verstoß: Lochspiel: 1. Verstoß = Lochverlust, 2. Verstoß = Disqualifikation, Zählspiel: 1. Verstoß = 1 Schlag, 2. Verstoß = 2 Schläge, 3. Verstoß = Disqualifikation
Aussetzung des Spiels wegen Gefahr:
Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, so dürfen Spieler, die sich zwischen dem Spielen von zwei Löchern befinden, das Spiel nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Befinden sie sich beim Spielen eines Lochs, so müssen sie das Spiel unverzüglich unterbrechen und dürfen es nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Versäumt ein Spieler, das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, ist er zu disqualifizieren, sofern das Erlassen dieser Strafe nach Regel 33-7 nicht gerechtfertigt ist.
Signal für unverzügliches Unterbrechen des Spiels wegen Gefahr: Ein langer Signalton einer Sirene. Signal für sonstige Spielunterbrechungen nach Regel 6-8b: Drei aufeinander folgende Signaltöne. Signal für Wiederaufnahme des Spiels: Zwei kurze Signaltöne einer Sirene. Unabhängig hiervon obliegt die Spielunterbrechung bei Blitzgefahr der Eigenverantwortung des Spielers – (Regel 6-8a).
Termine und Fristen Lochspiel:
Die Lochspiele sind nach freier Terminvereinbarung auszutragen. Bei Nichteinigung der Gegner gilt der letzte in der Ausschreibung festgelegte Spieltag um 14:00 Uhr als der von der Spielleitung angesetzte Termin. Eine einmal erzielte Einigung kann nur mit Zustimmung des Gegners abgeändert werden. Wer zum vereinbarten bzw. als angesetzt geltenden Termin nicht antritt, verliert ohne Spiel.
Üben zwischen dem Spielen von Löchern:
Zwischen dem Spielen von zwei Löchern darf ein Spieler auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs keinen Übungsschlag spielen und darf die Oberfläche des Grüns des zuletzt gespielten Lochs nicht durch Rollen eines Balls prüfen. Strafe für Verstoß: Lochspiel = Lochverlust des nächsten Lochs, Zählspiel = Zwei Schläge am nächsten Loch, Lochspiel oder Zählspiel = Für den Fall eines Verstoßes am letzten Loch der festgesetzten Runde zieht sich der Spieler die Strafe für dieses Loch zu.
Änderungsvorbehalt:
In begründeten Fällen sind Änderungen durch die Spielleitung, ggf. in Abstimmung mit dem Spielführer, jederzeit möglich.
Stand: 01.06.2008, Der Spielführer
Platzregeln und Etikette
Platzregeln:
1. Von „Boden in Ausbesserung“ (blau markierte Schonfläche) darf der Ball nicht gespielt werden. Eingeschlossen sind ohne besondere Kennzeichnung mit Grassoden abgedeckte Drainagegräben.
2. Steine im Bunker, größer als ein Zentimeter, sind bewegliche Hemmnisse im Sinne der Regel 24-1.
3. Unbewegliche Hemmnisse sind unter anderem: sichtbare Kiesschüttungen in Drainageschächten, Bewässerungsanlagen, das Gebäude und der Gullyschacht links neben dem Fairway 3 sowie alle gepflasterten Bereiche, Splitt- oder Kieswege, soweit sie nicht innerhalb eines Wasserhindernisses liegen. Ist eine Behinderung gemäß Regel 24-2a gegeben, kann Erleichterung nach 24-2b in Anspruch genommen werden.
4. Liegt der Ball auf einer kurz geschnittenen Fläche in oder auf einem Trockenriss, so kann der Ball straffrei aufgenommen werden und innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zur Fahne, fallen gelassen werden.
5. Bestandteil des Platzes sind die Wege zwischen den Bahnen 9/10, 11/15 und vor dem Abschlag 12. Der Ball muss gespielt werden wie er liegt.
6. „Out of Bounds“ (aus) sind: die Driving Range, der Wildschutzzaun links des Fairways 2
7. Ist ein Ball im Wasserhindernis:Hinter dem Grün 5, hinter dem Grün 6 oder hinter dem Grün 17 oder ist es so gut wie sicher, dass ein Ball, der nicht gefunden wurde, in dem Wasserhindernis ist, so kann der Spieler
(I) nach Regel 26 verfahren; oder
(II) als zusätzliche Wahlmöglichkeit einen Ball mit einem Strafschlag in der Drop-Zone fallen lassen.
Etikette:
1. Spieler, die einen Ball suchen wollen, müssen die nachfolgende Gruppe durchspielen lassen, ehe mit der 5-minütigen Suche begonnen wird.
2. Eine Spielgruppe, die mehr als eine Bahn vor sich frei hat, muss die nachfolgende Gruppe unaufgefordert durchspielen lassen.
3. Vorrecht auf dem Abschlag der Bahn 1
- An Werktagen: Zweiball vor Dreiball und Vierball
- An Samstagen, Sonn- und Feiertagen: Von 10 Uhr bis 16 Uhr Vierball vor Dreiball und Zweiball. Während der Runde gelten die Punkte 1 und 2. Einzelspieler haben kein Platzrecht und müssen jedes andere Spiel überholen lassen. Zu allen anderen Zeiten gilt die Regelung wie an den Werktagen.
- Die Reihenfolge der Spielbahnen ist einzuhalten. Jedes Spiel über eine volle Runde darf ein Spiel über eine abgekürzte Runde überholen.
- Generell haben im Laufe des Spiels schnellere Spielgruppen Vorrang.
Platz- und Abspielrecht
Wochentags:
Zweiball- vor Dreiball- vor Vierball-Spielen.
An Wochenenden und Feiertagen:
In der Kernzeit 10.00 bis 16.00 Uhr haben Vierball- vor Dreiball und Dreiball- vor Zweiball-Spielen am Tee 1 Vorrecht. Einzelspieler haben kein Platzvorrecht. Mit einer Fahne gekennzeichnete Flights haben Durchspielrecht.
Allgemein:
Können Spieler ihre Position in der Runde nicht behaupten und bleiben mehr als eine volle Bahn hiner den Vorausspielenden zurück, so müssen sie die nachfolgenden Spieler überholen lassen.